Der Pudel in Politik und Literatur
In der Mitte des 17. Jahrhunderts macht in England ein weisser Pudel namens Boy Geschichte. Er war ein Geschenk des damaligen Wiener Botschafters von England an Prinz Ruprecht, der der Königspartei im englischen Bürgerkrieg angehörte. Während seiner Gefangenschaft in einem verlassenen Kastell bei Linz erhielt er Boy zur Gesellschaft. Der Pudel wurde sein bester Freund.. Nach Beendigung der Gefangenschaft kam Prinz Ruprecht nach England, wo er die königliche Reiterei befehligte ( 1644 - 1645 ). Seine Feinde schrieben Boy übersinnliche Kräfte zu und die Fähigkeit, in vielen Sprachen sprechen zu können. Sie fürchteten ihn und glaubten, er sei ein Spion. Er wurde zum Helden politischer Pamphlets, genannt "The Divil Dogge Puddle" ( der Teufels-Pudel-Hund ). Er starb auf dem Schlachtfeld von Marsten Moor, wohin er seinen Herrn begleitet hatte, getroffen von einer feindlichen Kugel der "Roundheads". Mit seinem Tod erlosch der Glücksstern Prinz Ruprechts, er wurde endgültig geschlagen und floh nach Frankreich. Diese Historie wurde illustriert mit Abbildungen, die etwa 80 Jahre früher der erste bedeutende englische kynologische Literat Dr. Cajus angefertigt hatte. Im 18. Jahrhundert erscheint bereits eine umfangreiche kynologische Literatur, reich an Abbildungen, bestimmt für die Praxis des Jägers. Flemming schreibt in seinem 1719 erschienenen Buch "Der Vollkommene Teutsche Jäger" zum erstenmal von dem "Barbet" als Wasserhund. Das seit Mitte des 17. Jahrhunderts bekannte Wort "Pudelhund" ist nunmehr vereinfacht zum "PUDEL" geworden. Hier sei ein Originaltext zitiert, der 1790 in dem Werk "Naturgeschichte für Jünglinge" gedruckt wurde: "Pudel - Canis aquaticus". "Gehört in die Ordnung der reissenden Säugethiere, und zu dem Geschlecht der Hunde. Er hat einen starken Kopf und lange krause Haare. Geht gern ins Wasser und holt herbei, was man hineingeworfen hat, uns ist überhaupt der treueste unter allen Hunden." Hunderassen A - Z / Hunderassen P / Pudel Hundezüchter A - Z / Hunderassen P / Pudel |
 | Mein Leben dauert 10 bis 12 Jahre, jede Trennung von Dir bedeutet für mich Leiden, bedenke das, bevor Du mich anschaffst. |  | Gib mir Zeit, zu verstehen, was Du von mir verlangst und ich werde mich bemühen, Deine Wünsche zu erfüllen |  | Schenke mir Vertrauen, ich lebe davon. |  | Zürne mir nie lange, und sperre mich zur Strafe nicht ein, Du hast Deine Arbeit, Dein Vergnügen, Deine Freunde, ich habe nur Dich |  | Sprich mit mir. auch wenn ich Deine Worte nicht ganz verstehe, so doch die Stimme, die sich an mich wendet. |  | Behandle mich, wie Du selbst behandelt werden möchtest - ich vergesse nie |  | Bedenke ehe Du mich schlägst, dass meine Kiefer mit Leichtigkeit Deine Hand zerquetschen könnten, dass ich sie aber nie gegen Dich einsetzen werde |  | Ehe Du mich unwillig bockig und faul schimpfst, bedenke, dass ich vielleicht krank bin, oder ein verbrauchtes Herz habe. |  | Kümmere Dich um mich, wenn ich alt bin - auch Du wirst einmal alt sein. Gehe jeden schweren Gang mit mir. Sag nicht; ich kann so etwas nicht sehen, oder: Es soll in meiner Abwesenheit geschehen. |  | Alles ist leichter für mich - mit DIR ! |
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